Spaziergänge im weiten Land der Seele

Rückblick März 2018 - Aktuelle Termine für 2019 folgen in Kürze!


„Thematische Spaziergänge im weiten Land der Seele“

Wir bieten Ihnen die Gelegenheit, mit herausragenden Persönlichkeiten über die wesentlichen Fragen des Lebens zu reden.
Was hält mich gesund? Was gibt mir Halt? Woran orientiere ich mich? Wodurch erhält mein Leben Sinn?
Unser Ziel ist es dabei, der Seele Raum zu geben, unser persönliches und unverwechselbares inneres Vermögen wieder bewusst in den Blick zu nehmen.


Das detaillierte Programm finden Sie HIER:

2018_März_PROGRAMM_Alpbach_für_die_Seele.pdf (951,7 KiB)
Kerstin Heiles, Christoph Pauli & Prof. Dr. Arnold Mettnitzer


10. März 2018 - 20.30 Uhr
PAPA, CAN YOU HEAR ME

Gedanken und Lieder aus dem weiten Land der Seele
mit Kerstin Heiles, Christoph Pauli & Arnold Mettnitzer

Jede spirituelle Erfahrung wächst aus der Stille und führt auch wieder in diese zurück. Am schönsten zeigt sich das in der Musik. Wenn ein Klang das Herz berührt, Worte „unter die Haut“ gehen und wir davon „ganz weg“ sind, gelangen wir dorthin, wohin uns alle Spiritualität führen will: In unser Innerstes, dorthin, wo unsere Welt das Geheimnis ihrer Drehbarkeit hat und wo die wesentlichen Entscheidungen im Leben eines Menschen getroffen werden.

Deshalb eröffnen wir unsere diesjährigen „Spaziergänge“ mit Liedern und Gedanken, die um Sehnsucht nach Halt und Orientierung, aber auch um die Hoffnung kreisen, in dieser Welt nicht allein gelassen zu werden, sondern darin inneren Halt und Sinn finden zu können.

KERSTIN HEILES große Begabung für Musik und das darstellerische Talent zeigte sich schon in frühester Kindheit. Sie besuchte die Schauspielschule München, studiert Gesang bei Dennis Heath (Diana Ross, Bing Crosby). Die Schauspielerin Inge Langen wird zu ihrer künstlerischen Mentorin. Auf Grund ihrer Vielseitigkeit ist sie für das Musical geradezu prädestiniert. Sie spielt und singt u. a. an der Kieler Oper „Ein Käfig voller Narren“, „ Die drei Musketiere“ in St Gallen oder „Dracula“ an der Seite von Uwe Ochsenknecht. Als Marlene Dietrich, Zarah Leander oder Marilyn Monroe fasziniert sie das Publikum, Kenner und Kritiker. Mit ihrem Piaf-Programm „Chanson d´amour“ gastiert sie in Wien, Paris und London. Nebenbei verleiht sie der Hauptdarstellerin Amy Adams in dem Disney Film „Verwünscht“ ihre Gesangsstimme. Mit dem Programm „Tribute to Whitney Houston“ feierte sie in Wien Premiere und erntet frenetischen Applaus.

CHRISTOPH PAULI nimmt als Musiker eine Ausnahmestellung ein, da er wie kaum ein anderer sämtliche Stil- und Spielarten - von der Klassik bis Rock - beherrscht. Sein pianistisches Rüstzeug erwarb er sich beim Klavierstudium mit Konzertexamen an der Münchner Musikhochschule und anschließendem Meisterklassenstudium bei Leonard Hokanson. In Thomas Gottschalks LATE NIGHT SHOW war er in mehr als 200 Fernsehshows Musical Director. Er begleitet Werner Schneyder, Tom Jones, Bonnie Tyler, Johnny Logan, Tony Christie, uvm.

12. März 2018 - 20.30 Uhr

Prof. Dr. Arnold Mettnitzer

MIT DEM HERZEN ATMEN

Auf der Suche nach einer Sprache
 hinter den Worten und zwischen den Zeilen
mit Prof. Dr. Arnold Mettnitzer

Wer das Wort ergreift, hat es in der Hand, wenn er schreibt, und im Mund, wenn er spricht, einen anderen Menschen zu berühren.

Menschen haben nach nichts so sehr Sehnsucht wie nach einer Sprache, die guttut, aus dem Innersten kommt und zu Herzen geht. Der Vortrag eröffnet ermutigende Zuwege zu einer in allen Lebensbereichen erlebbaren spirituellen Dimension des Alltags, vermittelt kontemplative Momente als Grundmelodie spiritueller Erfahrungen, die auch für Menschen gedacht sind, denen dieser Erlebnisbereich bisher fremdgeblieben zu sein scheint.

Prof. Dr. ARNOLD METTNITZER ist Theologe, Psychotherapeut, Autor. Nach dem Studium der Theologie in Wien und Rom war er Seelsorger in der Diözese Gurk-Klagenfurt. 1991 – 1996 Lehranalyse bei Erwin Ringel und Ausbildung zum Psychotherapeuten (Individualpsychologie) in Wien, wo er heute als Psychotherapeut in freier Praxis tätig ist. Er ist freier Mitarbeiter des ORF: seit 14 Jahren Mitgestaltung der Sendung „Was ich glaube“ und seit 2014 Mitgestaltung der Radio-Sendereihe „Lebenswege“. 2013 wurde ihm der Berufstitel „Professor“ für Beiträge in Rundfunk und Fernsehen und für seine Vortrags- und Seminartätigkeit im Rahmen der Erwachsenenbildung verliehen. Prof. Dr. Mettnitzer veröffentlichte zahlreiche Publikationen u.a. mit Ingrid Spona 2016 „Die Glücksstrategie“ Das Beste gegen: Stress & Burnout. Müdigkeit & Antriebslosigkeit. Neu erschienen 2017 „Mit dem Herzen atmen“ – Erinnerungen und Erfahrungen.

14. März 2018 - 20.30 Uhr

Univ. Prof. Dr. Michael Musalek

DER WILLE ZUM SCHÖNEN
mit Univ. Prof. Dr. Michael Musalek

Der Wille zum Schönen drängt uns nicht nur zum Schönen, er ist uns auch eine zentrale Lebenskraft. Als alles bewegende Urkraft der Natur befähigt er uns zur Schaffung einer schönen und im Schönen geordneten Welt, zur Kosmopoesie. Dazu braucht es nicht nur unseren Wirklichkeitssinn, sondern zuvorderst auch einen hoch kultivierten Möglichkeitssinn; einen Sinn, der durchaus auch als besondere Form der Sinnlichkeit verstanden werden kann, die sich im Reich der Fantasien und Träume entfaltet und entwickelt. Letztere sind auch unverzichtbare Ingredienzien unserer schönsten Lebensaufgabe: uns gemeinsam als Kosmopoeten auf den Weg zum Schönen zu machen, um damit möglichst viel Schönes in die Welt zu setzen.

Prim. Univ. Prof. Dr. MICHAEL MUSALEK wurde am 26. März 1955 in Wien geboren. Seit 1986 Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, seit 1993 Psychotherapeut. Seit 1993 gerichtlich beeideter Sachverständiger für das Gebiet der Psychiatrie. 1990 Venia docendi für das gesamte Gebiet der Psychiatrie. Seit 1997 außerordentlicher Universitätsprofessor für Psychiatrie an der Medizinischen Universität Wien. Seit 2001 Primarius im Anton-Proksch-Institut, seit 2004 Ärztlicher Direktor des Anton Proksch Institutes. Seit 2015 Vorstand  des Instituts für Sozialästhetik und Psychische Gesundheit der Sigmund Freud Privat Universität Wien. Gastprofessor an der University Belgrade, Clinic für Psychiatry CCS & School of Medicine. Er ist Mitglied des Executive Committee of the European Psychiatric Association (Secretary for Sections), Präsident der European Society for Aesthetics and Medicine. Mitglied des Committee for Education (EPA), Mitglied des Operational Committee on Education der World Psychiatric Association (WPA). Er war Mitglied des Obersten Sanitätsrates von 2008 bis 2015, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie von 2007 bis 2011.

16. März 2018 - 20.30 Uhr

Prof. Dr. Arnold Mettnitzer & Univ. Prof. Dr. Michael Musalek

AUF DER SUCHE NACH DER SEELE
mit Prof. Dr. Arnold Mettnitzer & Univ. Prof. Dr. Michael Musalek 

Jeder kennt die Seele; jeder weiß was eine Seele ist – und doch sind es ganz unterschiedliche Seelen, die wir im Sinn haben, wenn wir mit anderen über die Seele sprechen. Im Laufe der Kulturgeschichte wurde eine nahezu unüberschaubare Vielzahl von Seelenvorstellungen entwickelt. Fast jeder, so scheint es, hat seine eigene Anschauung von der Seele, und doch glauben wir immer über dieselbe zu sprechen, wenn wir das Wort Seele in den Mund nehmen. Vielleicht könnte uns aber das Seelenbild des Anderen gerade in seiner Unterschiedlichkeit zu unserem eigenen dabei helfen, mit der uns gegebenen Welt und mit uns besser umzugehen. Es lohnt daher, uns gemeinsam auf die Suche nach seiner, ihrer, unserer Seele zu machen.

17. März 2018 - 20.30 Uhr

Heio von Stetten (Bild: Luis Zeno Kuhn)

WOHER WEISST DU, WAS NACKT BEDEUTET? 
Geschichten von der Bibel und was sie uns heute noch zu sagen haben

mit Heio von Stetten unter der Moderation von Dr. Arnold Mettnitzer

Mitreißend und pointiert erzählt Michael Köhlmeier in seinem Buch „Geschichten von der Bibel“ aus dem Alten Testament, der grandiosesten Geschichtensammlung der Weltliteratur. Der Schauspieler Heio von Stetten liest daraus an diesem Abend Spannendes und Berührendes und diskutiert darüber mit seinen Zuhörerinnen & Zuhörern unter der Moderation von Dr. Arnold Mettnitzer.

HEIO VON STETTEN, wurde 1960 in Aystetten bei Augsburg geboren, war am Münchener Volkstheater engagiert, bevor er vor die Kamera wechselte. Bekannt wurde er mit zahlreichen Fernseh- und Kinorollen, vor allem Familienfilmen und Komödien: von Rosamunde Pilcher über „Um Himmels Willen – Weihnachten unter Palmen“ bis „Der Kaktus“.

20. März 2018 - 20.30 Uhr

Univ. Prof. Erwin G. Ortner (Bild: Fotostudio Wilke)

WAS UNS DER LIEBE GOTT DURCH MUSIK SAGEN WILL
mit Univ. Prof. Erwin G. Ortner

Über die Schätze christlicher Musiktradition und ihre tiefen spirituellen Wurzeln – mit Hörbeispielen von Bach und Mozart bis Messiaen und Ligeti

Univ. Prof. ERWIN ORTNER, 1947 in Wien geboren, war Mitglied der Wiener Sängerknaben, studierte an der damaligen Wiener Musikhochschule Musikpädagogik, Kirchenmusik und Dirigieren bei Hans Swarowsky und Hans Gillesberger und war von 1980 bis 2016 ordentlicher Professor für Chordirigieren an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, der er von 1996 bis 2002 als Rektor vorstand. 1972 gründete er den Arnold Schoenberg Chor, der sich unter seiner künstlerischen Leitung zu einem der führenden europäischen Ensembles entwickelte. Von 1983 bis 1995 war er außerdem Chefdirigent des ORF-Radiochores. Erwin Ortner dirigiert regelmäßig Konzerte im In- und Ausland und leitet Meisterkurse für Chor- und Orchesterdirigieren. 2010 übernahm er die künstlerische Leitung der 1498 gegründeten Wiener Hofmusikkapelle. 2002 wurde ihm der Grammy in der Kategorie Beste Choraufführung in welcher Dirigent und der Chorleiter ausgezeichnet werden für die Aufnahme von Bachs Matthäus-Passion verliehen, 2010 der Echo für Haydns Jahreszeiten (Arnold Schoenberg Chor, Concentus Musicus Wien, Nikolaus Harnoncourt)


22. März 2018 - 20.30 Uhr

Univ. Prof. DDr. Johannes Huber

WAS GESCHAH MIT GOTT IM 20. JAHRHUNDERT?
mit Univ. Prof. DDr. Johannes Huber

Als Isaac Newton die universalen Kraftgesetze mathematisch dokumentierte, nach denen der Apfel genauso vom Baum fällt wie die Planetenbewegung, war kein Unterschied mehr zwischen himmlischer und irdischer Physik. Das Zeitalter der mechanistischen Weltdeutung hatte begonnen.

Es war Einstein, der rief »Newton verzeih mir«, Denn jene Weltmaschine, von der noch Galilei, Newton und Kepler sprachen, macht, so die neuen Erkenntnisse der Physik, nicht einmal zehn Prozent der Gesamtwirklichkeit aus. Der weitaus größere Teil des Weltalls ist unsichtbar. Die Maschinerie der Sterne scheint nur ein Nebenprodukt jener Energie zu sein, die man nicht sehen und angreifen kann. Überhaupt sind Materie und Energie ineinander verschränkte Erscheinungsformen, wobei auch die Zeit nur in der materialisierten Form der Realität existiert. Geht die Materie in Energie über, so wird sie wahrscheinlich zeitlos. Reist man mit Lichtgeschwindigkeit, steht die Zeit still.

Das alles soll kein Gottesbeweis sein; im Übrigen hat Gott auch keinen Beweis nötig. Es soll aber zeigen, dass es nicht unvernünftig ist, an Dinge zu glauben, die im Transzendentalen angesiedelt sind. Damit widerspricht man der neuzeitlichen Interpretation der Gretchenfrage: „Den Glauben wollte Faust  ihr nicht nehmen und aufklären wollte er sie so oder so nicht,“  denn  dafür  war  sie  zu dumm, man muss sie und  ihre Frage einfach tolerieren. „Das erinnert an die Haltung, die man heute gerne als tolerant empfindet.« So ein Philosoph der Nation, dem man entgegnen muss: wir fordern, lieber Freund, die gleiche Augenhöhe – für den Glaubenden und den Nichtglaubenden.

Univ. Prof. DDr. JOHANNES HUBER ist Theologe, Mediziner und „Hormon-Papst“. Er war nach seinem Theologiestudium zehn Jahre lang Sekretär des Erzbischofs von Wien. Danach studierte er Medizin und spezialisierte sich auf Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Er war in leitender Funktion am Wiener Allgemeinen Krankenhaus tätig, gilt als „Hormon-Papst“ und ist seit 2004 außerordentlicher Professor der Medizinischen Universität Wien. Bis 2007 war er Vorsitzender der österreichischen Bioethik-Kommission. Er ist Träger des silbernen Verdienstkreuzes der Stadt Wien. Als Arzt ist er in Wien und München tätig. Sein neues Buch "Der Gen Reset" erklärt eine einfache Methode, um unsere genetische Prägung zu verändern.

23. März 2018 - 19.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche Spittal an der Drau

Michael Vogtmann & Juergen Maurer

DER ACKERMANN UND DER TOD

Ein Streitgespräch von Johannes von Tepl

mit Michael Vogtmann (Tod) & Juergen Maurer (Ackermann)
in der Stadtpfarrkirche Spittal an der Drau

Ein Streitgespräch zwischen dem Tod – und dem, den er holen will. Von Tepls Werk, entstanden um 1400, ist durch seine unglaubliche Sprachgewalt eines der bedeutendsten des Mittelalters. Sein Ackermann zieht den Tod vor das Gericht Gottes: „Schändlicher Ächter aller Wesen! Schrecklicher Mörder aller Menschen, Ihr Tod, Euch sei geflucht!“, verklagt er seinen Widersacher. Der aber setzt seine Logik gegen die Emotionen des Ackermanns, spottet, wird sogar zynisch. Und dann doch vom Lebensmut des Menschen schwer bedrängt. Am Ende muss Gott ein Urteil fällen ...

MICHAEL VOGTMANN, geb. 1952, spielte ebenfalls an den Kammerspielen und u.a. am Bayerischen Staatsschauspiel. Auch er ist aus zahlreichen TV-Serien und -Filmen bekannt, u. a. als Gemeinderat Heinz Lehmann in der Serie „Um Himmels Willen“.

Karten für die Veranstaltung:
Porcia Kartenbüro im Schloss Porcia, Tel. 04762/42020 oder karten@porcia.at
Kartenpreis: Euro 15,- pro Person

Package für externe Gäste:
Karte für die Vorstellung, Parkplatz in Ronachers Tiefgarage, Bustransfer zur Veranstaltung nach Spittal an der Drau (hin und retour), Hauben-Verwöhn-Menü nach der Rückkehr im Ronacher Restaurant (Vorspeisenbuffet, Suppe, Hauptgericht, Dessertvariation)
Euro 95,- pro Person

24. März 2018 - 20.30 Uhr

Harald Krassnitzer (Bild: Thomas Pesendorfer)

LOCUS ISTE
Anmerkungen zur Spiritualität Anton Bruckners
mit Harald Krassnitzer

Beim internationalen Brucknerfest in Linz hielt Harald Krassnitzer 2017 unter dem Motto „Bruckner elementar“ die vielbeachtete Eröffnungsrede. Wie in Linz stellt der engagierte Humanist auch an diesem Abend hier bei uns die Bedeutung Anton Bruckners für unsere Gesellschaft heute in den Mittelpunkt seiner Überlegungen und geht der Frage nach, welche neuen Akzente Bruckner mit seiner Musik zu setzen wusste bzw. welche Rückschlüsse zu aktuellen Themen sich daraus ziehen lassen. Ein spannender Versuch, die tiefe Spiritualität eines Genies und die sich daraus ergebende kulturelle Relevanz mit den Gästen im Ronacher zu diskutieren.

HARALD KRASSNITZER, geb. 1960 in Grödig bei Salzburg, machte seine ersten schauspielerischen Schritte am Schauspielhaus Graz und am Wiener Volkstheater und ist mittlerweile mit seinen Fernsehrollen im ganzen deutschsprachigen Raum bekannt. Im „Bergdoktor“ spielte er den Dr. Justus Heilstein. Als Hauptkommissar ermittelt er mit Adele Neuhauser im Wiener „Tatort“. Zusammen wurden sie mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Krassnitzer wurde zweimal mit der „Romy“ geehrt: 2000 erhielt er die Auszeichnung als „Beliebtester Serienstar“, 2008 als „Beliebtester Seriendarsteller“.

25. März 2018 - 20.30 Uhr

Das Wunder von Kärnten

FILMPRÄSENTATION "DAS WUNDER VON KÄRNTEN"
durch den Produzenten Klaus Graf

mit anschließender Diskussion unter der Leitung von Prof. Dr. Arnold Mettnitzer unter der Teilnahme des Arztes Dr. Markus Thalmann und des Schauspielers Harald Krassnitzer

FILMBESCHREIBUNG: Dank seiner Glaubwürdigkeit sehr ergreifendes Medical-Drama, das auf einer wahren Begebenheit beruht.
Seine erste Anstellung führt den Wiener Kardiologen und Marathonläufer Dr. Markus Höchstmann nach Kärnten - ans Landeskrankenhaus Klagenfurt. Dass seine Familie in Wien geblieben ist und er am Wochenende pendelt, legen ihm die älteren Kollegen als großstädtische Arroganz aus. So herrscht leise Schadenfreude, als ausgerechnet Höchstmann an diesem Wochenende in der "Provinz" ausharren und den Chefarzt vertreten muss.

Und ausgerechnet an diesem Wochenende geschieht ein verheerender Unfall: Als die vierjährige Katharina nahe ihrem Elternhaus in einen Teich fällt und erst nach 30 Minuten unter Wasser entdeckt wird, setzt dies eine Schicksalskette in Gang, die das Leben des jungen Arztes und seiner Kollegen - Dr. Wenninger und Dr. Lydia Martischek - für immer verändert.

Das kleine Mädchen wird während Höchstmanns Dienstzeit mit Herz- und Kreislaufstillstand vom Notarzt eingeliefert. Nie zuvor hat Höchstmann ein Kind operiert - und selbst wenn er es schafft, ist das Ausmaß der Hirnschädigung nicht abzusehen. Genau das werfen ihm seine Kollegen vor: Warum will er das Leid der Eltern verlängern, warum ein Leben retten, das nicht mehr lebenswert sein wird - nur um sich zu profilieren? Aber Höchstmann setzt sich durch: 15 Stunden lang kämpft er in dieser Nacht um das Leben seiner kleinen Patientin, gegen alle Widerstände, die zweifelnden Kollegen, die moralischen Skrupel.

AUSZEICHNUNGEN: International Emmy Award 2013 in der Kategorie: TV Movie/Mini-Series, Romy 2012 für Sam Davis und Klaus Graf als bester TV Produzent, Christoph Silber und Thorsten Wettcke für bestes Drehbuch, Bayerischer Fernsehpreis 2012 für Andreas Prochaska in der Kategorie Regie
Deutscher Schauspielerpreis 2013 des BFFS für Gerti Drassl als beste Nebendarstellerin

So menschlich, so dramatisch, so anrührend!
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

TREUEWOCHENZUCKERL

Programm für Sie kostenlos und im Nächtigungstarif inkludiert. Ab 3 Nächten Aufenthalt (vom 10. bis 25. März) erhalten Sie 5 % Treuebonus auf den Nächtigungstarif. Angebot nicht mit anderen Aktionen kombinierbar.

FÜR TAGESGÄSTE:
• Karte für den Vortrag € 35,–
• Hauben-Verwöhn-Menü inkl. Karte € 95,–


DER ACKERMANN UND DER TOD
am Freitag, den 23. März in der Stadtpfarrkirche Spittal an der Drau:

Karten für die Veranstaltung:
Porcia Kartenbüro im Schloss Porcia, Tel. 04762/42020 oder karten@porcia.at
Kartenpreis: Euro 15,- pro Person

Package für externe Gäste:
Karte für die Vorstellung, Parkplatz in Ronachers Tiefgarage, Bustransfer zur Veranstaltung nach Spittal an der Drau (hin und retour), Hauben-Verwöhn-Menü nach der Rückkehr im Ronacher Restaurant (Vorspeisenbuffet, Suppe, Hauptgericht, Dessertvariation)
Euro 95,- pro Person

Wir freuen uns, Sie zu inspirierenden Abenden bei uns in der Ronacher Festspiele-Galerie willkommen zu heißen!