Festspiele für die Seele 2024

Freuen Sie sich auf erhellende Abende mit inspirierenden Vorträgen und musikalischen Darbietungen von namhaften Persönlichkeiten und spirituellen Meistern.

Intendant: Prof. Dr. Arnold Mettnitzer 

Das Programm

Eröffnung mit NORBERT TRAWÖGER
„Im Anfang liegt das Ende“

Freitag, 1. März 2024
20:30 Uhr

„Zeit ist das, was nach dem Ende kommt“, sagte Sergiu Celibidache über die Musik von Anton Bruckner. Der weltberühmte Dirigent bezieht sich auf die Dimension der Zeitlosigkeit seiner Musik an, in der Anfang und Ende zusammenfallen. Darüber versteht Norbert Trawöger als künstlerischer Leiter der ersten oberösterreichischen KulturEXPO „Anton Bruckner 2024“ leidenschaftlich zu erzählen, da ihn Bruckners Musik schon in sehr frühen Kindheitstagen erfasst hat. Vom Luft holen vorm ersten Ton versteht der gelernte Flötenspieler ebenso viel. Kunst vermag die Zeit aufzuheben, sie verschwinden zu lassen.

Darüber und mehr ist Norbert Trawöger mit Arnold Mettnitzer im Gespräch, gemeinsam in Bruckners Klangräume hineinführen und -hören. Und dabei wird der leidenschaftliche Musiker seine Flöte in Reichweite haben.

Norbert Trawöger schafft mit seinen inspirierenden Luftzügen Räume für unerhörte Möglichkeiten und bringt damit Menschen zum Schwingen. Der Flötenspieler ist Künstlerischer Direktor des Bruckner Orchester Linz, künstlerischer Leiter der ersten oberösterreichischen KulturEXPO „Anton Bruckner 2024“ und war bis 2023 Intendant des Linzer Kepler Salon. Er stammt aus einer Familie, bei der schon Franz Schubert „höchst ungeniert, wie zu Hause“ (Zitat aus Brief Schuberts an seine Eltern) 1825 in Gmunden zu Gast war. 2010 erschien seine Biografie über Balduin Sulzer. Zuletzt erschien sein Buch „Spiel“ in der Essayreihe „übermorgen“ des Wiener Verlags Kremayr & Scheriau. Der „kulturelle Wirbelwind“ (OÖN) und „gefragte Anstifter zu kreativem Denken und Handeln“ (A-list) lebt „genial-schräg“ (OÖN) in sich ständig verändernden künstlerischen Aggregatzuständen, meldet sich dabei immer wieder unruhig zu Gesellschaft, Kunst und Kultur zu Wort, spielt Flöte und mit seinen Kindern.

Primarius MICHAEL LEHOFER
Wie „geht“ Beziehung?

Samstag, 2. März 2024
20:30 Uhr

Kaum einer weiß es. Diese erstaunliche Erfahrung macht der Philosoph und Psychotherapeut Michael Lehofer regelmäßig in seiner Praxis. Da Liebe und Partnerschaft so komplex sind, kann es keine allgemeingültigen Regeln geben. Aber es gibt durchaus Erkenntnisse, die zu einer möglichst glücklichen Liebesbeziehung beitragen. Michael Lehofer bringt dieses Wissen in 40 Thesen mit liebevollem, gereiftem und humorvollem Blick auf den Punkt.

Erzabt Korbinian Birnbacher
Mit den Augen der Seele

Freitag, 08. März 2024
20:30 Uhr

Unter diesem Motto begleitet Sie Erzabt Dr. Korbinian Birnbacher OSB von St. Peter in Salzburg durch diesen Tag. Er schöpft dabei aus dem tiefen Brunnen benediktinischer Spiritualität und persönlicher Erfahrungen als Abt des ältesten kontinuierlich besiedelten Klosters im deutschen Sprachraum. Bodenständige benediktinische Lebenskunst hat sich in schwierigen Zeiten immer wieder als verlässliches Heilmittel gegen Niedergang und Verfall erwiesen. Eine belebende Begegnung mit der Weisheit tausendjähriger Klosterkultur!

Lebenslauf von Erzabt Dr. Korbinian Birnbacher OSB

  • 1967 geb. als Georg Birnbacher in Bad Reichenhall/Obb.
  • 1987 Eintritt in die Erzabtei St. Peter in Salzburg
  • 1994 Priesterweihe in Salzburg
  • 1999 – 2003 Hochschulpfarrer
  • 2003 -2013 Kustos der Kunstsammlungen
  • 2004 -2009 Kooperator in Abtenau
  • 2009 -2013 Prior der Erzabtei St. Peter
  • 2014 Präsident der Benediktinerakademie
  • 2019 Vorsitzender der Österreichischen Ordenskonferenz

Darüber hinaus zahlreiche ehrenamtliche Funktionen in kirchlichen und nicht kirchlichen Gremien und Vereinigungen, u. a.  Mitglied des Vorstandes der Freunde der Salzburger Festspiele, diverser Akademien und geistlicher Ritterorden sowie des Rotary-Clubs.

Arnold Mettnitzer & Univ. Prof. DDr. Johannes Huber
IST ES INTELLEKTUELL REDLICH, AN GOTT ZU GLAUBEN?

Samstag, 9. März 2024
15:00 Uhr
im Festspielcafé

Arnold Mettnitzer im Gespräch mit Univ. Prof. DDr. Johannes Huber zum Thema IST ES INTELLEKTUELL REDLICH, AN GOTT ZU GLAUBEN?

Arnold Mettnitzer & Waltraud Klasnic
„Kann eine Seele dankbar sein?“

Samstag, 09. März 2024
20:30 Uhr

Arnold Mettnitzer im Gespräch mit Waltraud Klasnic zum Thema: „Kann eine Seele dankbar sein?“

Waltraud Klasnic, von 1996 bis 2005 Landeshauptmann der Steiermark und damit die erste Frau, die das Amt an der Spitze eines Bundeslandes bekleidete. Nach ihrem Ausscheiden aus der Bundespolitik engagierte sie sich ehrenamtlich u.a. als Vorsitzende des Kuratoriums des Zukunftsfonds der Republik Österreich (bis 2011) und als Präsidentin des Dachverbandes Hospiz Österreich (bis 2021). Im Mai 2010 wurde Klasnic zur Opferbeauftragten der österreichischen katholischen Kirche ernannt. In dieser Funktion leitet sie eine Kommission, die die Unabhängigkeit der Aufklärung der aktuellen Missbrauchsfälle von Kindern durch Angehörige der katholischen Kirche in Österreich gewährleisten soll. Hans Rauscher, einer der Topjournalisten Österreichs widmete ihr bereits im Jahre 2000 ein Buch: Waltraud Klasnic – Eine Frau neuen Stils an der Spitze der Steiermark (Molden Verlag  ISBN 3-85485-043-3)

Brigitte Karner & Edgar Unterkirchner
DER MANN, DER BÄUME PFLANZTE von (Jean Giono)

Freitag, 15. März 2024
20:30 Uhr

Brigitte Karner (Erzählerin) mit Edgar Unterkirchner (Saxophon, sounds, loops) „Der Mann, der Bäume pflanzte“ Ein wunderbarer, sehr berührender Text, der auch vom Thema her aktueller nicht sein könnte…

Beide, aus Kärnten stammenden Künstler/innen, sind für ihre fesselnden Darbietungen, die niemanden kalt lassen, bekannt. Die schöne Kurzgeschichte von Jean Giono, bei der es einem Mann alleine Kraft seiner persönlichen Überzeugung gelingt, seine unmittelbare Umwelt zu heilen, verbreitet die Hoffnung, dass sich die Dinge auch noch zum Guten wenden lassen.

Brigitte Karner wurde am 24.Februar 2023 im ORF Radiokulturhaus zur ORF Hörspiel „Schauspielerin des Jahres“ gekürt.

Edgar Unterkirchner gilt als einer der sensibelsten und stilsichersten Saxophonisten und ist zudem ein gesuchter Komponist und Arrangeur. (u.a. durch den Soundtrack zu Manfred Bockelmanns Portraitserie „Zeichnen gegen das Vergessen.“)

Stefanie Jaksch
Das Helle

Samstag, 16. März 2024
16:00 Uhr
im Festspielcafé

Hin zum Hellen, hin zum Licht

„Ein helles Kerlchen ist das“, sagen wir oft, und meinen damit: besonders klug. Höre ich jedoch „hell“, so denke ich Licht, das sich Bahn bricht, unaufhaltsam.

Das Helle berührt mich, das Helle, das uns nährt, das uns Dinge verstehen lässt, das uns trägt, das uns in Atem hält, das uns zu Hoffenden, zu Denkenden, zu Verbündeten macht. Nichts erscheint dieser Tage einfacher, als sich von dunklen Vorahnungen und deprimierenden Nachrichten entmutigen zu lassen, aber natürlich, dunkle Gedanken wiegen dennoch schwerer als optimistische.

Es wäre naiv zu denken, wir bekämen das Helle ohne das Dunkel, aber vor dem Morgengrauen ist es immer am dunkelsten. Ich möchte dem Dunklen nicht zu viel Raum zu geben, ich glaube nicht an ein Grauen am Morgen, aber ich glaube an den ersten Sonnenstrahl, ich glaube an die Unbedingtheit der menschlichen Verbundenheit, ich weigere mich zu verzagen angesichts großer persönlicher wie gesellschaftlicher Veränderungen, angesichts vielbeschworener Zeitenwenden mit viel Säbelrasseln.

Mein Blick geht dabei nicht nur Richtung Licht, Richtung Helligkeit, sondern auch Richtung Klarheit. Was sich am Grund tiefer Wasser verbirgt, sehen wir nur, wenn das Wasser klar, also hell ist. Ich fordere den Durchblick bis auf den Grund und das Verwandeln schlammigen Lacken in klare Gewässer. Darin entwickelt das Helle seine unbändige Kraft – so lade ich also ein zu einem Abend voller strahlendem, kräftigendem Optimismus.

Stefanie Jaksch, geboren im fränkischen Erlangen, lebt und liest seit 2011 in Wien, zuletzt als Verlagsleiterin für Kremayr & Scheriau. Seit Juni 2023 ist sie freischaffende Autorin, Kuratorin und Lektorin.

Arnold Mettnitzer & Julia Malischnig
„Moments of Silence“

Samstag, 16. März 2024
20:30 Uhr in der St. Kathrein Kirche

Julia Malischnig (Gitarre) und Arnold Mettnitzer (Rezitation) laden zu einer musikalisch-literarischen Reise in die Kathreinkirche.

Julia Malischnigs Kompositionen erzählen vom Zauber des Augenblicks, von emotionalen Erlebnissen, Begegnungen und Träumen. Gefühlvolle Tiefe und sinnliche Kraft prägen die musikalische Sprache der Gitarristin, Sängerin und Komponistin, deren Vielseitigkeit sie immer wieder über stilistische Grenzen hinausführt.

Arnold Mettnitzer & Helmut Schüller
ALT WERDEN & DABEI JUNG BLEIBEN. VOM CHARME UND CHANCEN DER SPÄTEREN JAHRE

Freitag, 22. März 2024
20:30 Uhr

Arnold Mettnitzer im Gespräch mit Helmut Schüller zum Thema ALT WERDEN & DABEI JUNG BLEIBEN. VOM CHARME UND CHANCEN DER SPÄTEREN JAHRE.

Mag. Helmut Schüller, geb. 1952 in Wien, seit 1997 Pfarrer in Probstdorf, seit 1999 Universitätsseelsorger an der WU und BOKU Wien. Sprecher der Pfarrer- Initiative. Am 1. Dezember 1988 übernahm er von Leopold Unger das Amt des Direktors der Caritas der Erzdiözese Wien und am 1991 jenes des Präsidenten der Caritas Österreich. Im Dezember 1993 war er ein Ziel der ersten (rechtzeitigt entdeckten) Briefbombenserie von Franz Fuchs. Nach der Ernennung von Kardinal Schönborn in das Amt des Erzbischofs von Wien ernannte dieser Schüller 1995 zum Generalvikar, entließ ihn jedoch 1999 wegen „tiefgreifender Meinungsverschiedenheiten“.

Christine Lasta & Martin Kusej
lesen aus dem Briefwechsel von Christine Lavant und Werner Berg
In Gedenken an die Schauspielerin Heidelinde Weis

Sonntag, 24. März 2024
20:30 Uhr

Christine Lasta & Martin Kusej

lesen aus dem Briefwechsel von Christine Lavant und Werner Berg „Laß mich wissen, wann ich Dir schreiben darf, – auch laß mich das Unbarmherzigste wissen, wenn es an dem ist.“ Diese Bitte, die Werner Berg in einem Brief aus dem Jahr 1951 an Christine Lavant richtet, verdeutlicht Konflikte, die ihre (Liebes-)Beziehung von Beginn an bestimmen: Die schonungslose Ehrlichkeit lässt ihre Verbindung zu einer existenziellen Angelegenheit werden, gleichzeitig ist diese aufgrund ihrer jeweiligen familiären Situation gefährdet. Die daraus entstehenden unlösbaren Probleme machen die Lektüre des Briefwechsels zu einem spannungsreichen Erlebnis, das tiefe und überraschende Einblicke in das Leben und Denken der beiden Künstlerpersönlichkeiten bietet. So wird nicht nur das gemeinsame Nachdenken einer Schriftstellerin und eines Malers über künstlerische Fragen, sondern auch das dringliche Bekenntnis persönlicher Nöte dokumentiert.

Anlässlich des 50. Todestages von Christine Lavant wurden Teile dieses einzigartigen Briefwechsels erstmals veröffentlicht und neben dem Wiener Burgtheater verschaffen diesem literarischen Ereignis auch die Festspiele für die Seele die ihm gebührende Aufmerksamkeit. Mit Christine Lasta und dem Direktor des Wiener Burgtheaters Martin Kusej verleihen zwei prominente Persönlichkeiten den beiden Schreibenden ihre Stimme und machen die sprachlich-poetischen Qualitäten ihrer Briefe erfahrbar.

Ihr Benefit: Die Veranstaltungen sind im Nächtigungstarif inkludiert!

 

Für Tagesgäste:
Karte für die Veranstaltung € 25,-
Verwöhn-Menü inkl. Karte € 83,-

Wir freuen uns, Sie bei inspirierenden Abenden im Das Ronacher willkommen zu heißen!

Änderungen vorbehalten

Angebote & Pauschalen für Ihren Urlaub

ab € 762,00

BONUS TAGE im März – 1 Nacht geschenkt!

28.02. bis
24.03.2024
4 Nächte

ab € 1.215,00

Happy Family

05.02. bis
25.02.2024
2 bis 14 Nächte

ab € 1.498,00

Ronachers Langlaufwoche

02.02. bis
01.04.2024
7 bis 14 Nächte