Thermenhotel Ronacher Blog

Wohlfühlen à la Simone Ronacher

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Apr 22 2013

Trattler Kalkbrennofen in Bad Kleinkirchheim

Noch bis Anfang der 50er Jahre wurde im „Trattler“ noch der dolomitische Kalk gebrannt, der als wichtigster Baustoff in der Region diente. Erleben Sie die historischen Denkmäler von Bad Kleinkirchheim im Urlaub in Ihrem 5-Sterne-Superior Hotel Ronacher in Kärnten.

Besichtigen Sie die alte Handwerkskunst des Kalkbrennens in der Kärntner Gemeinde Bad Kleinkirchheim. Die Verarbeitung von Kalkstein gehört zu den ältesten Produktionsverfahren von Baustoffen. Erste Zeugnisse der Kalkherstellung stammen aus Anatolien und sind etwa 11.000 Jahre alt.

Der „Trattler“

Gleich unter der Kirche St. Kathrein, die für die gleichnamige Thermalquelle bekannt ist, findet sich der historische Kalkbrennofen „Trattler“. 1982 wurde die Sehenswürdigkeit renoviert. Im Inneren veranschaulichen Bildertafeln die historische Betriebsweise.

Kleinkirchheim

Kleinkirchheim

Wie funktionierte das Kalkbrennen?

Im Wesentlichen sah der Arbeitstag eines Kalkbrenners folgendermaßen aus:

  • Der Kalkofen wird befüllt (in diesem Fall mit dem dolomitischen Kalk)
  • Daraufhin befeuert (dazu wurde meist Holz, Torf oder Kohle verwendet)
  • Das Wasser wird ausgetrieben
  • Der Ofen wird mit Lehm abgedeckt.
  • Durchglühen

Weitere historische Denkmäler in Bad Kleinkirchheim

Neben dem alten Kalkbrenner gibt es viele weitere historische Sehenswürdigkeiten:

Kirche St. Kathrein
Im Jahr 1492 wurde das Kirchlein über der gleichnamigen Thermalquelle, die noch heute unseren Kurort mit dem notwendigen Heilwasser speist, errichtet. Die architektonischen Veränderungen im Laufe der Zeit lassen sich gut am Gebäude nachverfolgen.

Trattnig Mühle

Nur noch wenige der alten Flodermühlen sind noch so gut erhalten, wie die Trattnig Mühle in Bad Kleinkirchheim. Früher galt die Mühle als Wahrzeichen der Gemeinde.

Oswaldi Kapelle

Diese historisch besonders wertvolle Kapelle wurde 1835 errichtet. Kunstinteressierte schätzen vor allem die Fresken von Johann Gasser im Inneren. Hier entspringt ebenfalls eine Quelle, die heute noch einen großen Teil der Gemeinde Bad Kleinkirchheim mit Trinkwasser versorgt.

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